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14.07.2019
Interdisziplinär
Mythen, Märchen und Legenden - Summer School Südtirol 2019

Workshop - Lesung - Forum - Performance: Welche Erzählungen prägen uns? Wie bestimmend sind sie für die Wahrnehmung auf uns, auf andere, auf die Welt? Welche Gewissheiten kommen darin zum Tragen? Was schreiben wir uns zu, und was wird uns zugeschrieben? Ist die politische Geschichte, die wir von uns erzählen, maßgeblich identitätsstiftend? Welchen Einfluss haben die Landschaften?

Das Bestreben der Summer School Südtirol 2019 ist es, den alten, ebenso wie den neuen Märchen, Mythen und Erzählungen einen Auftritt zu geben und zu sehen, wie und auf welche Weise sie unser Handeln und Orientieren prägen. Angesichts dieses Reichtums der Zugehörigkeiten und Bezüge wird sich zeigen, ob der Begriff einer "kulturellen Identität" ausreichend ist. Oder nicht viel eher einengt und beschränkt?

An den Workshops, Lesungen und Gesprächen nehmen u. a. Autor*innen, Künstler*innen, Schauspieler*innen teil. Hans Karl Peterlini spricht über "Identität und Identitäre", die Literaturwissenschaftlerin und Sagenexpertin Ulrike Kindl über die Dolomitensagen, Catherine Perret, Professorin in Paris für moderne und zeitgenössische Ästhetik und Theorie darüber, warum wir Mythen brauchen, die Humanbiologin Barbara Plagg widmet sich in ihrem Vortrag unseren Gedächtnisspuren und Lebenslügen.

Die Summer School Südtirol beginnt mit einem großen Eröffnungsfest am 14. Juli auf Schloss Velthurns und endet mit einem Abschlussfest am 19. Juli am Radoarhof.Die abendlichen Veranstaltungen sind frei zugänglich.

Das vollständige Programm gibt's hier.