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Astrid Schneider

ist 1979 geboren und aufgewachsen in Deutschland im Schwarzwald. Sie lebte viele Jahre auf Mallorca und ist jetzt glücklich in Sterzing, Südtirol.
Sie ist Kinderbuchautorin, Hörbuch-Sprecherin und Ghostwriterin in den Genres: Romane, Kinder- und Jugendbücher, Fantasy, Ratgeber für deutsche Verlage.

In ihrer „Kreativ-Schmiede“ entstehen zu den vielseitigen Bücher auch Kalender, Notiz- und Malbücher, die sie mit Liebe entwirft.

Zahlreiche öffentliche Lesungen im deutschsprachigen Raum.

 

Bibliografie:

Kinderbuch „Mirelle und ihre Freunde auf der Suche nach dem Wunschkraut“ (tredition Verlag 12.2015)
Kinderbuch „Mirelle & Jimmy Blitz -Rettungsaktion Hamster“ (BOD 01.2018)
Kinderbuch „Mirelle- Das kreative Abenteuerbuch“ (BOD 04.2021)
Kinderbuch „Der schüchterne Tiger“ (Leseglück Verlag 10.2021)
Kinderbuch „Traumreise für Kinder“ (Hachmann Verlag 11.2021)
Kinderbuch „POTTPAULI -Abenteuer Freundschaft“ (PinkyP Gmbh 12.2021)
Malbuch „Mirelle und ihre Freunde“ (amazon 02.2017)
Malbuch „Mirelle und Alana“ (amazon 02.2017)
Notizbuch „Mirelle und Alana“ (amazon 02.2017)
Hörbuch „Mirelle und ihre Freunde“ (amazon 01.2018)
Malbuch „Mein erstes Malbuch Tiere“ (amazon 04.2021)
Malbuch „Das große Kindergarten Malbuch - Zahlen, Buchstaben, Suchaufgaben“ (amazon 07.2021)
Malbuch „MINDSET- Das Malbuch zum Glücklichsein“ (amazon 7.2021)
Der Sprüchekalender zum Glücklichsein (amazon 7.2021)
Notizbuch-Reihe (amazon, 10.2021)


Website:www.astridschneider-autorin.de


+ Leseprobe

Das kreative Abenteuerbuch

Mirelle und ihre Freunde auf der Suche nach dem Wunschkraut und
Jimmy Blitz – Rettungsaktion Hamster


Erklärung zum Buch
Durch viele immer wieder auftretende Probleme in unserer Welt ist es der Autorin wichtig, mit diesem Buch eines zu erreichen:
Egal welche Makel wir haben, egal von welcher Kultur wir abstammen – wir sind gut so, wie wir sind!

Nur gemeinsam sind wir stark und können viel bewirken!

Dieses kreative Abenteuerbuch ist ein Familienspaß. Hier kommen Vorleser, Leseratten, Maler und Knobler auf ihre Kosten.
Der Leseteil im Abenteuerbuch hat einen pädagogischen Hintergrund. Das Buch zeigt einige Ausschnitte an Fremdsprachen, um den Lesern einen ersten Eindruck in eine neue Welt zu ermöglichen. Die Übersetzung der Fremdsprachen (Französisch für Mirelle und Italienisch für Fabrizio) ist in Kursivdruck ersichtlich.

 

Kapitel 1 – Mirelle, die traurige Schönheit
Der Frühling ist da, es ist herrlich, die Welt sieht so bunt und fröhlich aus. Jede Blume sprießt farbenprächtig empor und jedes einzelne Tier im Wald ist gut gelaunt, voller Elan und nimmt jeden Sonnenstrahl dankbar auf.

Nur Mirelle, die Schildkröte, empfindet keine Freude. Weder das herrliche Wetter noch die bunten Blumen oder der frische Frühlingsduft können sie aufmuntern. Tieftraurig sitzt sie in ihrem Panzer und schluchzt jämmerlich vor sich hin.
„Je n ́en peux plus – ich kann nicht mehr“, schnieft sie. Wieder hängt sie ihren traurigen Gedanken nach und fühlt ihre Einsamkeit. Vor vielen Jahren war sie als Baby an Land gespült worden. Ein großer Sturm hatte sie von ihren Eltern und den Geschwistern getrennt und sie hatte sich nur mit Mühe durch das tobende Wasser an Land retten können. Jetzt war sie ganz alleine. Sie zog sich in den schützenden Wald zurück und verbrachte viele Jahre, ohne eine andere Schildkröte zu sehen.
Die Tiere im Wald waren ihr fremd. Kein einziges hatte einen Panzer wie sie zu schleppen. Sie waren schnell und beweglich
und viele waren größer. Manche konnten prima klettern oder sogar fliegen. Weil sie all das nicht konnte, hatte sie nie Kontakt zu den anderen gesucht.
Sie war der Meinung, die wollten mit einer langsamen und hässlichen Schildkröte nichts zu tun haben. Irgendwann konnte sie sich auch nicht mehr an ihre Geschwister und Eltern erinnern. So verbrachte sie die Jahre bis heute.

Für sie ist der Frühling die schlimmste Zeit, weil alle anderen so fröhlich sind. Ihr sehnlichster Wunsch ist es, endlich Freunde zu finden. Aber sie weiß nicht, wie sie das machen soll.

Da sitzt sie nun zwischen all den herrlichen Pflanzen und schluchzt vor sich hin. „Je suis tellement triste et furieuse en même temps – ich bin so traurig und wütend zugleich. Warum bin ich nur so klein, hässlich und das langsamste Tier im ganzen Wald? Kein Wunder, dass ich keine Freunde habe, wer möchte denn schon mit jemand wie mir zu tun haben?“ Sie weiß bis heute nicht, dass die anderen Tiere sie um ihren starken Panzer beneiden und oft von ihrem majestätischen Gang schwärmen. Ihr wunderschöner Panzer glänzt und schillert in der Sonne.
Auf dem Ast hoch über ihr sitzt eine Amselfamilie. Auch sie ist beeindruckt von dieser magischen Erscheinung. Aber sie traut sich nicht, Mirelle anzusprechen. Denn warum sollte sich ein so majestätisches Tier mit so einer einfachen Amsel abgeben!

Andere Tiere scheuen sich, Mirelle anzusprechen, weil sie sich hilflos fühlen wegen ihrer ständigen Traurigkeit. Das ist sehr schade, weil so hat Mirelle bisher nicht erfahren, wie gerne die anderen Tiere Kontakt zu ihr hätten.