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"Diesen Weg gehst du nicht nur in eine Richtung. Du gehst ihn vor und zurück. Du verlierst mit jedem Mal etwas. Doch auch, was du verlierst, bleibt dir nahe. Was dir aber nahe ist, macht dich verletzbar.“ Aus: Europas längster Sommer. Romanessay. Verbrecherverlag 2018.
Maxi Obexer

Maxi Obexer, Theaterautorin und Schriftstellerin, wuchs in Südtirol / Italien auf; sie lebt in Berlin. Für ihre vielfach politischen Werke erhielt sie u.a. den Robert Geisendörfer Preis, den Eurodram-Preis 2017 für ihr Hörspiel und Theaterstück „Illegale Helfer“, sowie den Potsdamer Theaterpreis 2017 für „Gehen und Bleiben“. Lange, bevor die Tragödien im Mittelmeer wahrgenommen wurden, stellte Obexer die Frage nach dem Wert und der Bedeutung Europas. Es entstanden das Hörspiel und Theaterstück „Das Geisterschiff“ (2006), oder ihr Debütroman „Wenn gefährliche Hunde lachen“ (2011). Im Herbst 2017 erschien ihr Romanessay „Europas längster Sommer“, für den sie für den Bachmannpreis nominiert wurde.

Maxi Obexer lehrte als Gastprofessorin an der Georgetown University in Washington DC., am Dartmouth College NH, an der Universität der Künste, Berlin, sowie am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. 2014 gründete sie das Neue Institut für Dramatisches Schreiben, Nids.

www.m-obexer.de

www.nids.eu

 
Foto (C): Nane Diehl


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